Der Bundesgerichtshof und Zweikampfverhalten

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Der Bundesgerichtshof beschäftigt sich nicht häufig mit Fußballspielen. Aus diesem Grund ist die Entscheidung eine Kommentierung wert.

Kläger und Beklagter spielten gegeneinander Fußball. Bei einem Zweikampf erlitt der Kläger eine Schienen- und Wadenbeinfraktur. Er verlangte von seinem Gegenspieler Schadensersatz nach § 823 Abs. 1 BGB. Diesen Anspruch wies der BGH ab. Der Kläger konnte ein regelwidriges Verhalten beim Zweikampf nicht nachweisen. Denn der Zweikampf gehört beim Fußball zum Wesen des Spiels und stellt an sich noch keinen Sorgfalltsverstoß dar.

Je nach Sportart sind hieran unterschiedliche Anforderungen zu stellen.

BGH vom 27.10.2009, VI ZR 296/08

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