Warum auch Vermieter von Scheidungen betroffen sind

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Nach dem neuen § 1568a BGB gilt, dass im Scheidungsfall ein Ehegatte vom anderen verlangen kann, dass ihm die Ehewohnung überlassen wird. Entscheidend ist, welcher Ehegatte bei einer Gesamtwürdigung der Umstände ein größeres Interesse an der Nutzung der Wohnung hat.

Für den Vermieter kann diese Vorschrift aus drei Gründen bedeutsam sein:

1. Das gerichtliche Verfahren kann zur Folge haben, dass einer der Ehegatten aus dem Mietvertrag ausscheidet.
2. Ist der Ehegatte, dem die Nutzung der Wohnung zugesprochen wird noch keine Mietvertragspartei, so muss mit ihm ein neuer Mietvertrag geschlossen werden.
3. Nach ¶¶ 1568a, 563 Abs. 4 BGB steht dem Vermieter ein Sonderkündigungsrecht zu.

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