Ausgleichzahlung bei Teilstrecken

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Mehrfach haben wir über Ausgleichszahlungen von Flugreisenden bei Annullierungen oder übermäßigen Verspätungen von Flügen berichtet. Der BGH hat hierzu eine weitere wichtige Entscheidung getroffen. Für die Ausgleichzahlungen nach Art. 7 der Verordnung (EG) Nr. 261/2004 des Europäischen Parlaments (p.P. 250 €/450 €/600 €, je nach Länge der Strecke) gilt nicht nur die ausgefallene oder verspätete Teilstrecke, sondern die gesamte Flugstrecke. Dies ist insbesondere dann entscheidend, wenn der Flug aus mehreren Einzelstrecken zusammengesetzt ist und der annulierte Zubringerflug sehr kurz gewesen ist, aber dazu führt, dass sich die Reisedauer insgesamt deutlich verlängert.

Die Entscheidung ist richtig und sorgt für weitere Klarheit für Flugreisende.

BGH vom 14. 10. 2010, Xa ZR 15/10

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