“Be Berlin” – nicht nur in der Vorweihnachtszeit

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Nicht überall ist das Leben so kostengünstig und unkompliziert wie in Berlin. Hier bei uns sind zum Beispiel die Mieten durchschnittlich um mehr als die Hälfte günstiger als in München. Allein das kann für einen Berliner eigentlich Grund zur täglichen Freude sein.

In Berlin gibt es u.a. auch den Mietspiegel “umsonst”. Er ist öffentlich zugänglich und kann ohne zusätzliche Gebühren von jedermann eingesehen werden. Nur deshalb muss einem Mieterhöhungsschreiben hier der Mietspiegel nicht beigefügt werden. Anders ist das in Nürnberg oder auch in Krefeld z.B.. Dort ist keine Veröffentlichung im Amtsblatt erfolgt. Der Mietspiegel kostet 2, 3 bzw. 4 €. Das Landgericht Krefeld hat daher aktuell entschieden, dass ein Mieterhöhungsverlangen ohne beigefügten aktuellen Mietspiegel nicht wirksam ist.

LG Krefeld vom 24.09.2008, 2 S 28/08

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2 Antworten zu ““Be Berlin” – nicht nur in der Vorweihnachtszeit”

  1. RECHTaktuell | juristischer Blog | Sawal Rechtsanwälte» Blogarchiv » Mietspiegel beifügen oder nicht? sagt:

    […] dass ein Mieterhöhungsverlangen ohne beigefügten aktuellen Mietspiegel nicht wirksam ist. Hierzu hatten wir bereits berichtet. Anders als in Berlin gibt es dort keinen kostenlos öffentlich einsehbaren Mietspiegel. Nunmehr hat […]

  2. RECHTaktuell | juristischer Blog | Sawal Rechtsanwälte» Blogarchiv » Muss der Mieter sich im Zweifel was kosten lassen… sagt:

    […] … das hat der BGH nun, was den Mietspiegel anbelangt, wenn er eine Mieterhöhung erhält, entschieden und insofern die bisherige Ansicht des Landgerichts in Krefeld in Frage gestellt. (wir berichteten: “Be Berlin” – nicht nur in der Vorweihnachtszeit`) […]

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