Fehlendes Spiellimit beim Online-Roulette

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Der BGH hatte im Urteil vom 03.04.2008 (III ZR 190/07) darüber zu befinden, ob ein Online-Roulette-Spielvertrag wirksam ist, wenn der Spieler ein vorgeschriebenes Limit nicht eingegeben hat. Nach dem Gesetz nämlich muss vor Spielbeginn eine Höchstgrenze für die Einsätze vereinbart werden. Das Programm der Spielbank sah dies nicht vor.

Das Gericht sah den Spielvertrag als wirksam an. Der Spieler bekam sein Geld nicht zurück. Der BGH sah keinen Zusammenhang zwischen dem fehlenden Limit und dem späteren Verlieren des Geldes. Der Spieler müsse selbst kontrollieren, wie viel er einsetzen möchte.

BGH vom 3. 4. 2008, III ZR 190/07

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