10% ist die magische Grenze

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Der BGH bleibt seiner Linie treu. Auch bei Flächenabweichungen vermieteter, möblierter Zimmer gilt die 10%-Grenze. Haben die Vertragsparteien eine bestimmt Wohnungsgröße als Vertragsinhalt vereinbart und wird diese um mehr als 10% unterschritten, so kann der Mieter rückwirkend mindern und die Miete für die Zukunft anpassen.

Zwar ist die starre Grenze von 10% nicht begründbar (warum nicht 8% oder 12%), einen nachvollziehbaren Grund möblierte Zimmer anders zu beurteilen, als unmöblierte gibt es jedoch nicht.

Neue Mietverträge sollten unbedingt so abgeschlossen werden, dass die Fläche nicht Inhalt des Mietvertrages wird, sondern es auf die tatsächlich angemieten und besichtigten Zimmer ankommt.

BGH vom 02.03.2011, VIII ZR 209/10

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