Digitaler Nachlass im Testament

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Der Kollege Knauss hat auf der Seite der Legal Tribune einen interessanten Artikel zum Theme “Wenn das Online-Profil den Körper überlebt” verfasst. Dieser widmet sich der Frage, was eigentlich mit den Daten in Social Media Plattformen oder bei E-Mail-Providern geschieht, wenn der Account-Inhaber verstirbt.

Ergebnis: Man tut gut daran, auch hierzu Regelungen in einem Testament zu treffen. Wer soll auf die Daten zugreifen können? Wer darf sie löschen, was sollt damit nicht geschehen? Alles Fragen, die geregelt werden können. Hierzu muss allerdings ein Testment verfasst werden. Denn das Gesetzt sieht hierfür keine Regelungen vor. Ein solches kann handschriftlich erstellt oder durch einen Notar abgefasst werden. Letzteres bietet den Vorteil, dass vor der Unterzeichnung dieses wichtigen Dokuments eine juristische Beratung und Prüfung erfolgt, ob der gewünschte Zweck denn eigentlich auch mit dem Schriftstück erreicht werden kann – dies ist nicht selbstverständlich. Zudem ersetzt ein notarielles Testament den später erforderlichen Erbschein, der ebenfalls Kosten auslöst und dessen Erstellung in der Regel einige Monate in Anspruch nimmt.

Dem Aktikel des Kollegen ist hinzuzufügen, dass viele Menschen nicht nur ihren digetalen Nachlass ungeregelt lassen, sondern dies auch auf auf die wirtschaftlichen Verhältnisse zutrifft. Es ist zu empfehlen, sich mit dem Thema der Nachfolge bereits frühzeitig auseinander zu setzen, auch wenn es ein schwieriges Thema ist. Die juristische Beratung  hilft hier häufig, dies im richtigen Lichte zu sehen.

LTO vom 17.09.2011

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