Risken beim Erwerb in der Zwangsversteigerung

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Der Erwerb eines Grundstücks in der Zwangsversteigerung ist mit Chance aber auch mit Risiken verbunden. Eine wenig bekannt Unwägbarkeit ergibt sich auch einer Entscheidung des BGH aus 2009:

So kann es vorkommen, dass der Gewerbemieter Investitionen in das Mietobjekt getätigt hat. Kündigt der Erwerber nun unter Berufung auf sein Sonderkündigungsrecht und § 57a ZVG, so kann es sein, dass er zukünftig mit Bereicherungsansprüchen des Mieters konfrontiert wird.

Das dies rechtlich möglich ist, ergibt sich gerade aus der Entscheidung des BGH. Denn durch eine Investition in das Mietobjekt ist der Erwerber bereichert, wenn der Mietvertrag nicht so lange läuft, wie ursprünglich bei Tätigung der Investitionen vorgesehen.

BGH vom 16.09.2009, XII ZR 72/07

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