sittenwidrig Hohe Makerprovision

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Maklerprovisionen sind in den letzten Monaten in den Medien sehr stark diskutiert worden. Dass man auch aus rechtlichen Gründen mit der Maklerprovison vorsichtig sein sollte, zeigt eine Entscheidung des Landgerichts Berlin:

Im Fall hatten die Parteien eine Mehrabführungsklausel vereinbart. Sofern der Verkaufspreis über einem bestimmten Betrag liegen sollte, war vorgesehen, dass dieser “Mehrerlös” dem Makler zusteht. Dies führte nach Ausführungen des Gerichts dazu, dass Provisionen von bis zu über 34% hätten gezahlt werden müssen. Dies hat das Gericht für sittenwidrig gehalten mit der Folge der Gesamtnichtigkeit des Vertrages – Provisionen adé.

Als Makler sollte man sich an die örtlich üblichen Provisonen halten. Das Bekanntwerden solcher Fälle führt m.E. lediglich dazu, dass die Maklerprovisionen in Zukunft gesetzlich reguliert werden könnten.

LG Berlin vom 30.05.2013, 9 O 540/11

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