Wirksamkeit von Reservierungsvereinbarungen

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Immer wieder tauchen in der Beratungspraxis kostenpflichtigte “Resevierungsverinbarungen” von Makler auf. Das erstaunt, da der praktische Anwendungsbereicht äußerst gering sein dürfte. Nach der Rechtsprechung des BGH sind solche Vereinbarungen in der Regel unwirksam, da sie den Maklerkunden unangemessen benachteiligen. Der Nutzen ist – insbesondere wenn der Makler nicht über einen qualifizierten Alleinauftrag verfügt (was in der Prakis ebenfalls fast nie wirksam der Fall ist) – für den Kunden sehr gering. Selbst wenn die vom BGH aufgestellte Grenze von 10% der Maklercourtage eingehalten wird, sind die für eine Resevierungsverinbarung gezahlten Gebühren in der Regel unwirksam.

Es verbleit für sie allenfalls Raum im Rahmen einer Individualvereinbarung, die in der Praxis nahezu nie vorliegen dürfte. Denn gerade über die Klausel über die Reservierungsgebühr wird der Makler nicht ernsthaft zur Disposition des Kunden gestellt haben.

Etwas überspitzt ausgedrückt könnte man sagen, dass die kostenpflichtige Reservierungsvereinbarung tot ist. Aber Totgesagte leben eben länger.

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