Wenn es mal zu hellhörig ist

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Die Hellhörigkeit eines gebrauchten Haus ist grundsätzlich kein Sachmangel und führt daher nicht zu Schadensersatz- oder Rückabwicklungsansprüchen. Dies kann nach Ansicht des Bundesgerichtshofes nur dann der Fall sein, wenn der Verkäufer weiß, dass das verkaufte Objekt hellhörig ist und er vermutet oder weiß, dass dies auf Baufehlern beruht.

Wer ein Objekt erwirbt, sollte sich daher entweder davon überzeugen, dass es ihm „ruhig genug” ist oder sich entsprechende Eigenschaften vom Verkäufer zusichern lassen.

Bundesgerichtshof vom 12. März 2009, V ZR 161/08

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