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Wahlrecht eingeschränkt

Freitag, 29. Juli 2011 PDF Version

Grundsätzlich hat der Werkunternehmer die Wahl, wie er einen unstreitigen Mangel beseitigt. Ist die Mängelbeseitigung allerdings nur in bestimmter Weise möglich, ist er zu dieser verpflichtet. Andere Arten der Erfüllung kann der Besteller als untaugliches Angebot von vornherein zurückweisen.

Liegt also – wie im Fall des BGH –  ein Sachverständigengutachten vor, welches nur eine Art der Mangelbeseitigung ergeben hat, so ist der Werkunternehmen hierzu verpflichtet. Untaugliches Stückwerk muss der Besteller nicht hinnehmen.

BGH vom 05.05.2011, VII ZR 28/10

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